Innovationskultur

Ein neues Büro um Innovationskulturen zu managen. Teil 1

Ab dem 1. September hat FÖHR Agentur für Wissenstransfer und Innovationskulturen ein neues Büro. In meinem alten Büro, in unserem Haus in Dedensen, konnte ich sehr gut Work-Life Balance leben. Ich habe nach einem täglich wechselnden Rhythmus gearbeitet, Sport gemacht, geschlafen oder meditiert, mit meiner Familie gegessen und war dabei sehr produktiv und kreativ.  Mein Netzwerk, dass ich offline und online gepflegt habe ist stabil, wächst und vermittelt mir interessante Aufträge und neue Kontakte. Doch das Büro ist jetzt zu klein für meine Arbeit und meine Pläne für die Weiterentwicklung.

Wie arbeitet man als Innovationskulturmanagerin?

Für mich hat es sich bewährt, dass es keine Grenzen zwischen Freizeit und Beruf gibt. Ich lebe mein Leben und dazu gehört meine Familie, meine Freunde, mein Sport, und ganz wichtig: meine Arbeit. Wenn ich eine gute Idee habe, eine neue Strategie, einen Text, eine Headline, ein Scribblebild im Kopf, dann ist das pure Energie, die ich mit Spaß sofort umsetze und nicht zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der Woche.

„Wer heute das tut was er kann, kann morgen machen was er will“.

Doch wie will ich in einem neuen Büro arbeiten und wie soll es aussehen?

Ich arbeite auch gerne in Cafes. Zum Beispiel in der „Lieblingsbar“ in Linden/Hannover.

Hier kann ich an dem großen Tisch wunderbar Gedanken fließen lassen, essen und andere Menschen beobachten. Die Einrichtung gefällt mir gut, es gibt neben dem großen Tisch auch noch ein paar Sofas.

Mein neues Büro soll also Cafe Charakter haben. Ein Büro-Cafe.

Was soll darin stehen? Ein großer Tisch, um mich mit Projektpartnern zu treffen und zu arbeiten, und um Workshops machen zu können. Ein nettes Sofa für das Innovations-Coaching oder um einfach mal zu chillen.

Und dann wurde bei einer Bekannten die Wohnung nebenan renoviert und passte gut in meine Überlegungen zu einem Büro-Cafe.


Die Wohnung ist schön hell und  mit Dielen ausgelegt (sie könnte noch besser gedämmt sein), das Treppenhaus und das Haus sind nicht so repräsentativ (müsste mal renoviert werden).

Die Lage passt, um weiterhin mit meinen Kids ab und zu zu essen. Ich habe einen weiten Blick über Hannover (wichtig!), einen Balkon (Freiraum!), eine Laufstrecke (Herrenhäuser Gärten und Leine-Masch), ein Cafe (Rossi) und einen Supermarkt und ein paar Bistros in der Nähe. Und die Straßenbahn Nr. 10 und der Bus 700 hält vor der Tür. Wunderbar.

Ja, und das ist der Plan zu meinem neuen „New Work Büro“.

Hier sollen demnächst kreative Ideen entwickelt werden, von mir und anderen: Beim Innovation-Coaching, beim Kreativ-Workshop, bei einer Flipchart-Schulung, bei Projektbesprechungen und vielem mehr. Es soll keine langweilige Büro Atmosphäre werden, sondern eine Wohlfühl-Büro-Cafe Atmosphäre.

Und jetzt geht es an das Einrichten. Für so ein Büro muss man Sachen finden. Und eine Sache wurde schon von meiner Schwester gefunden. Eine wunderschöne Garderobe für einen Euro 🙂

Der Anfang ist also getan. Ich habe bereits einen Internetanschluss bestellt und jetzt fehlt mir noch einiges. Zum Beispiel ein großer Tisch für das große Zimmer. Wenn jemand eine Idee hat? Tel. 0174 16 77 845.

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Nachtrag 23.8.12 : Tisch gefunden!
In Holland. Und er ist neu und alt zugleich und 3*1 m und wird am 20. September geliefert 😉 : Hier ein Foto:

Kategorien:Innovationskultur

4 replies »

  1. Da wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihrem neuen Büro.
    Übrigens, den Sager „Wer heute tut, was er kann, kann morgen machen, was er will“ möchte ich etwas abwandeln in: „Wenn Sie immer nur das tun, was Sie können, dann können Sie vielleicht bald nur noch das, was Sie tun“ 😉

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  2. Hallo Herr Wilfing, vielen Dank für die Wünsche. Jetzt grübele ich schon den ganzen Tag über Ihre Bemerkung und dann ist mir folgender Artikel mit folgendem Zitat über den Weg gelaufen:

    „Das Lebenselixier der Wissensarbeiter ist, ständig Neues kennenzulernen, auszuprobieren, zu tüfteln. Deshalb brauchen sie Projekte mit Herausforderungen. Wenn sie Abwechslung haben und selbst noch etwas dazulernen können, dabei neue Erfahrungen machen, bleibt ihre Selbstmotivation enorm hoch.“

    Das bin ich und das kann ich gut, und wenn ich das ein Leben lang mache, dann ist das ok für mich 😉 . Hier ist der Artikel zum Thema wie „Wissensarbeit den Job verändert“. http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:arbeitsumfeld-wie-wissensarbeit-den-job-veraendert/70078097.html# Viele Grüße Tanja Föhr

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    • Hallo Frau Föhr,
      klasse. Jetzt bin ich bei Ihnen.
      Meine Botschaft will sagen: Wenn wir jeden Tag dieselben Dinge tun, dieselben Rituale leben, dieselbe Routinearbeit machen…irgendwann sind wir dann wirklich soweit, dass wir gar nicht mehr in der Lage sind, etwas anders zu machen oder etwas neues anzupacken. Und die Gefahr ist verdammt groß.
      Im Büchlein die „Max-Strategie“ von Dale Dauten ist ein ganz simpler Vorschlag: Jeden Tag etwas anders machen!
      Also, morgen beginne ich meine Rasur nicht wie immer unter dem linken Ohr, ich beginne die Rasur unter der Nase. Na, immerhin ein kleiner Schritt, um etwas persönliche Innovation zu betreiben.
      😉

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THX :)

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