Innovationskultur

Email nach Österreich. Tipps für innovative Tagung

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Guten Tag Frau Kreidel,
> ich habe Ihre Mail gerne gelesen und gebe Ihnen auch gerne Tipps, wie Sie eine innovative Tagung an Ihrer Hochschule umsetzen könnten.
> Am Besten wäre es natürlich, wenn ich ein paar Informationen zu der Veranstaltung hätte ( Teilnehmerzahl, Anzahl, Art der Vorträge und Länge, Ziel der Veranstaltung etc.) Ausserdem wäre es wichtig für mich zu verstehen, was Sie selber unter „innovativ“ verstehen, und zu welchen Methoden Sie und Ihr Team genügend Mut hätten. Denn das ist es oft: man braucht Mut etwas Neues auszuprobieren.
>
> Wie Sie vielleicht schon gelesen habe, stelle ich die Teilnehmer in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Ich gehe davon aus, dass die Teilnehmer mehr wissen, als einzelne Redner.
> Zudem denke ich, dass in der Wissensgesellschaft Vernetzung für den Wissensaustausch ein zentrales Moment ist. ( on- und offline).
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> Wenn dann die Vorträge abwechslungsreich, interessant und zielgruppengerecht sind, dann fehlen nur noch die Pausen und Essen und Trinken zu einem, gelungenen Tagungscocktail. 😉
>
> Was heisst das jetzt?
>
> Ich würde zu Beginn eine Vorstellungsrunde mit allen (!) Teilnehmern machen. Regel: Name, und drei Stichwörter. Meine grösste Vorstellungsrunde war mit 90 Personen. Das hat 19 Minuten gedauert und war sehr interessant. Ich würde dies bis 120 – 150 Personen machen. Dies muss nicht zu Beginn gemacht werden, sondern kann auch vor der Mittagspause stattfinden. Dann kann man Personen gezielt ansprechen.
>
> Um eine Diskussion lebendig zu gestalten würde ich zuvor die Teilnehmer bitten sich zu viert darüber auszutauschen, welche Inhalte der bisherigen Vorträge wichtig für ihre Praxis waren und warum. (inkl. einer kurzen Vorstellung) Dann kann man in diese Kleingruppen auch die Frage reingeben, was als kritisch angesehen wird. Die Ergebnisse kann die Moderation dann abfragen.
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> Eine Podiumsdiskussion finde ich dann sinnvoll, wenn Ergebnisse schriftlich festgehalten werden ( zum Beispiel je ein Tipp oder Statement pro Redner )
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> Musik in den Pausen verbessert die Stimmung.
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> Finden Sie ein Thema wo es ein Pro und Contra gibt und bitten Sie je einen Redner, die eine Seite zu vertreten und zu provozieren. Auch dann haben Sie eine lebendige und lehrreiche Veranstaltung.
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> Bei Workshopeinheiten nehmen Sie das Wort Workshop ernst. Die Teilnehmer sollen hier etwas erarbeiten und später vielleicht im Podium präsentieren. Bitten Sie einen der Teilnehmer die Moderation und Präsentation zu übernehmen.
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> Wenn Sie offline vernetzt haben, vergessen Sie online nicht. Bieten Sie vielleicht eine Gruppe bei Xing an, um später weiter am Thema und im Netzwerk zu arbeiten. Eine weitere Möglichkeit besteht über einen Blog in Austausch zu treten. Richten Sie während der Veranstaltung schon eine Twitterwall ein und gehen Sie auf dort gestellte Fragen oder Aussagen auf  der Veranstaltung ein.
>
> So viel in Kürze. Am kommenden Freitag bin ich gut in meinem Büro zu erreichen, falls Sie noch Fragen haben.Rufen Sie einfach an 😉
>
> Viele Grüsse
> Tanja Föhr

THX :)

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