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Hybrid arbeiten: Gute Gelegenheiten für die Zukunft mit Impfpass

So arbeiten wie 2019? Für viele meiner Kunden ist dies nicht denkbar. Die Vorteile von Remote Arbeiten im Home Office oder an anderen Orten überwiegen oft die Nachteile. Doch vollständig im Home Office wollen die wenigsten arbeiten. Wie kann man das Beste aus beiden Welten nutzen, und was müssten Unternehmen dafür tun?

Hier sind ein paar Möglichkeiten für hybrides Arbeiten mit Impfpass.

Grundlage für meine Themen sind Studienergebnisse der Firma Microsoft „2021 Work Trend Index“

Resultat No 1: Remote Arbeit verringert Austausch und Vernetzung.

Wenn wir gut hybrid Arbeiten wollen, dann sollten wir mehr Möglichkeiten zum Austausch und Vernetzung im Büro schaffen. Kaffeeküchen werden dann zu Hotspots für Wissenstransfer und zum Kennenlernen von Kolleg:innen. Durch das Erzählen von privaten Geschichten lernen wir Menschen besser kennen und vertrauen uns gegenseitig mehr. Zudem können ungeahnte Potentiale und Kompetenzen auftauchen, die wir auch beruflich nutzen könnten. Die Netzwerke, die sich hier bilden, sind oft über Abteilungen hinweg und wichtige Grundlagen, für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Wer Büro-Räume als Coworking Plätze umgestalten, gibt Teams und Mitarbeitenden die Möglichkeit so zu arbeiten, wie sie wirklich wollen. Das ist ein Teil von New Work Konzepten.
Ob es Versicherungen sind oder KMU, die meisten meiner Kunden sind auf dem Weg Büro neu zu denken und viele Möglichkeiten anzubieten, damit man gut zusammen oder alleine arbeiten kann.

Resultat No. 2: Remote laugt aus.

Viele Menschen klagen über eine Verdichtung der Arbeit. Arbeitswege fallen weg, Termine können dadurch enger getacktet werden. Als Learning hat eine Freundin von mir Ihrer Sekretärin gesagt, sie solle 30 Minuten Zeit zwischen den Terminen einplanen. Das Ergebnis: die Termine dauern jetzt 30 Minuten länger. „Ist ja genügend Zeit dazwischen“ so meine unzufriedene Freundin. Hier besteht also Handlungsbedarf.

Technisch sind wir also in der Lage in remote produktiv und verlässlich zu arbeiten. Die Frage ist nur, wie lange macht das unser Körper mit?

„Selbsthilfegruppen“oder „Themengruppen“ intern sind ein Anfang, um sich austauschen und gegenseitig Tipps zu geben, wie Zeitmanagement und Selbstdisziplin trainiert werden können. Workshops im Team und mit Trainer:innen sind ebenfalls eine gute Idee, und in einigen Fällen ist ein persönliches Coaching sinnvoll. Je vielfältiger die Angebote sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass für jeden etwas dabei ist. Wichtig ist, dass alle Maßnahmen über einen längeren Zeitraum stattfinden. Denn wir wissen ja von uns selber, nur einen Workshop zu machen, reicht nicht aus , um unser Verhalten zu verbessern. Erst wenn wir regelmäßig daran arbeiten, wird es zur Gewohnheit.
Einige Gruppen brauchen aufgrund ihrer Situation besondere Hilfen. Hier sind ein paar Möglichkeiten dargestellt, die jedes Unternehmen für sich sich weiterentwickeln kann
.

Wie können Führungskräfte hybrides Arbeiten unterstützen?
Mit diesen Prinzipien. Zum Beispiel Mitarbeitenden Rückhalt und Vertrauen schenken, und sie ermutigen Herausforderungen anzugehen. Entscheidungen gemeinsam im Dialog treffen, damit beide Seiten die Entscheidung aus ihrer Expert:innensicht verbessern und mittragen können. Selber vormachen, was man gerade lernt, Fehler zugeben und dazu ermutigen auch zu lernen oder von Lernprozessen zu berichten.

Viel Erfolg beim Umsetzen.

Tanja Föhr

THX :)

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