Ergänzung zum Buch · Lebendig und wachsend
Praxisbeispiele –
Klimakommunikation aus dem Alltag
Echte Gespräche. Analysiert. Mit Wendepunkten, Fehlern und dem, was stattdessen möglich gewesen wäre. Diese Sammlung wächst – mit jeder Einsendung.
Theorie erklärt, warum etwas funktioniert. Praxis zeigt, wie es sich anfühlt, wenn es gerade nicht funktioniert.
Das Buch liefert die Prinzipien. Diese Seite liefert die Fälle. Beide gehören zusammen – denn die eigentliche Lernkurve beginnt nicht beim Lesen, sondern beim Wiedererkennen. Wer sich in einem Gespräch wiedererkennt, versteht die Prinzipien anders als jemand, der sie nur gelesen hat.
Alle Beispiele hier sind real – aus eigener Erfahrung oder aus Einsendungen. Sie werden nach denselben Prinzipien analysiert wie das Buch: Was lief gut? Wo war der Wendepunkt? Was wäre stattdessen möglich gewesen? Und welche der neun Prinzipien spielen eine Rolle?
Wie diese Sammlung funktioniert
1
Gespräch
Ein reales Gespräch – mit Klimaskeptiker:in, mit jemandem im Widerstand, mit einer Person, die einfach nicht will. Kein Labor, kein Idealfall.
2
Analyse
Verlauf, Wendepunkte, Muster. Was hat geholfen, was nicht – und warum. Mit Bezug auf die Prinzipien aus dem Buch.
3
Reflexion
Fragen, die Sie auf Ihr nächstes Gespräch übertragen können. Nicht als Rezept – als Denkanstoß.
Aktuelle Praxisfälle
Bisher erschienen
01
Der skeptische Handwerker
Von Elektromobilität zu Mesopotamien – Themenhopping als Zeichen von Identitätsverteidigung
Alltagsgespräch
02
Die freundlich-sturen Nachbarn
Der Baum als Vorwand – wenn Stabilität wichtiger ist als das Argument
Nachbarschaft
03
Der Arzt, der es besser weiß
Wissenschaftliche Autorität als Schild – wenn Kompetenz zur Leugnung eingesetzt wird
Privatgespräch
+
Weitere Fälle folgen
Diese Sammlung wächst. Schicken Sie uns Ihr Beispiel – vielleicht wird es der nächste Fall.
Bald
Mitmachen
Schicken Sie uns Ihr Gespräch
Sie haben ein Klimagespräch geführt, das gut lief – oder eben nicht? Das genau ist das Material, aus dem diese Sammlung besteht. Kein Gespräch muss perfekt gewesen sein. Gerade die schwierigen sind die lehrreichsten.
Was Sie schicken können: Eine kurze Schilderung des Gesprächs – wer war dabei, was wurde gesagt, wo kippte es, wie endete es. Es genügen ein paar Sätze. Wir kümmern uns um die Analyse und fragen nach, wenn wir mehr brauchen. Selbstverständlich werden alle Angaben anonymisiert.
Tanja Föhr
Betreff: Mein Praxisfall
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Diese Sammlung wächst mit Ihren Einsendungen. Je mehr reale Fälle hier zusammenkommen, desto nützlicher wird sie – für alle, die ähnliche Gespräche führen müssen. Das Buch gibt die Prinzipien. Sie liefern das Leben dazu.