
Kurz: Nichts Gutes – weder für uns noch für unser Team.
Drei einfache Fragen reichen, um das nüchtern zu sehen:
1. Verändert Meckern die Situation? Nein.
2. Zeigt es Kompetenz? Nein – jeder kann meckern.
3. Tut es jemandem gut? Ebenfalls nein.
Neurobiologisch ist Meckern ein Trainingsprogramm:
Wer häufig meckert, baut im Gehirn stabile neuronale Autobahnen für Negativität.
Trampelpfade werden zu Schnellstraßen – und plötzlich sieht man automatisch erst das Problem statt die Lösung.
Dazu kommt:
Ständiges Meckern schüttet Cortisol aus, unser Stresshormon.
Dauerhaft erhöhtes Cortisol führt zu:
• schlechterer Konzentration
• eingeschränkter Lösungsfähigkeit
• Vergesslichkeit
• Schlafproblemen
• geschwächtem Immunsystem
• höherem Burnout-Risiko
• sozialer Ansteckung: Meckern verbreitet sich wie ein Virus
Aufregung über 15 Sekunden ist immer freiwillig.
Alles, was länger dauert, ist schon eine Entscheidung.
Ein hilfreicher Perspektivwechsel:
Stell dir eine Geburtstagstorte mit einer Kerze vor und frag dich:
Wie werde ich das in einem Jahr einordnen?
In 90 % der Fälle: gar nicht mehr.
Die gute Nachricht:
Dankbarkeit wirkt wie ein Gegengift.
Menschen mit regelmäßiger Dankbarkeitspraxis haben 23 % weniger Cortisol und schlafen besser, denken klarer und haben ein stärkeres Immunsystem.
Fazit:
Wer weniger meckert, lebt gesünder und führt klarer
Tanja Föhr www.tanjafoehr.com
Categories: Allgemein




































